Montag, 19. März 2012

Kyoto

Jetzt will ich endlich mal wieder etwas von mir hören lassen. Leider geht es mir nach wie vor / schon wieder nicht allzu gut, weil mein Bauch nach wie vor / schon wieder Probleme bereitet. Und das ruft dann leider auch eine recht schlechte Stimmung und Heimweh hervor, was sehr schade ist, da es mir doch die Zeit hier im Moment verdirbt. Ich hoffe, das bessert sich demnächst wieder.

Hier nun aber der Bericht über meinen schönen einwöchigen Aufenthalt in Kyoto (währenddem sich mein Bauch zum Glück noch einigermaßen zurückkgehalten hat).
Ich bin per Nachtbus hin und zurückgefahren, was zwar etwas unbequem aber dafür sehr günstig war und hab in einem sehr schönen, zentral gelegenen Hostel übernachtet. Viel Zeit habe ich auch mit Michi, der dort wie ich ein Jahr Auslandsstudium verbringt,  und zwei seiner Freunde, die in gerade aus Deutschland besucht hatten, verbracht.

Am ersten Tag war ich schon morgens um sieben da und bin dann einfach um den Bahnhof gelaufen, hab mir dann einen einen Tempel in der Nähe, den Higashihonganji, angeschaut und da auch den ersten blühenden Pflaumenbaum (nicht Kirsche, die kommt erst noch, aber Pflaumen sind auch sehr schön) gefunden.



Nach Besuch im Touristencenter gings weiter zum Nishihonganji. In der Nähe hab ich dann ein nettes Museum über Buddhistische Kunst gefunden, wo sie auch einen sehr tollen Film über die rekonstruktion der Gemälde (auf Wänden und Holzschiebetüren) des Nishihonganji gezeigt haben.
Nach einem längeren Gehweg war ich dann am Nachmittag noch im Tôji, wo die größte Pagode Japans steht.


Schließlich bin ich dann zum Hostel gefahren, hab das Einkaufsviertel in der Umgebung erkundet und mich dann am Abend noch mit Michi und seinen Freunden in einer Bar getroffen.

Am nächsten Tag waren wir zusammen im östlichen Kyoto unterwegs, aber es war zu verregnet, um wirklich was anschaun zu können.

Am Tag darauf gings dann nach Nara, wo wir zum Glück sonniges Wetter hatten. In Nara steht u.A. das größte Holzgebäude der Welt, der Tôdaiji.


Nach einem Tag Pause, da das viele Herumlaufen doch sehr anstrengend war, haben wir uns das Nijojo angeschaut, einen Palast des Shoguns für seine Audienzen in Kyoto. Es hat zwar wieder geregnet, aber da das meiste drinnen war, ging es. Der Palast hat sehr beeindruckende Wandgemälde (die leider zu schlecht ausgeleuchtet waren) und auch die Berühmten Nachtigallen-Böden, die quietschen wenn man darübergeht um Ninja abzuwehren. Am Abend waren wir noch ein wenigi im Einkaufsviertel und im Kino. Es war das erste mal, dass ich in Japan im Kino war, v.A. weil es hier ziemlich teuer ist.

Am folgenden Tag ging es dann nach Hikone, wo wir uns die Burg anschauten, eines der wenigen, schönen Originale. Dort hatten sie auch ein wirklich tolles Geschichtsmuseeum. In der Nähe war auch ein berühmter Garten, der allerdings zu dieser Jahreszeit alles andere als schön war. Später ging es dann noch zu einem anderen Ort, wo wir etwas herumliefen und am Abend den Sonnenuntergang am Biwa-See, dem größten See Japans, anschauten.


das obesrste Stockwerk des Bergfriedes (Tenchu)








Am letzten Tag bin ich dann noch alleine ein weiteres Mal nach Nara gefahren, weil da einfach zu viel für einen Tag ist und die anderen mit dem Shinkansen nach Hiroshima gefahren sind, was mir dann doch zu teuer war.
Ich habe mir also dann die ältesten Holzgebäude der Welt, des Hôryûji angeschaut. 


Anschließend war ich noch am Ort des alten Kaiserpalasts in Nara, wo sie ein paar rekonstruierte Gebäude und ein nettes Museeum gab. Schließlich ging es wieder mit dem Zug zurück nach Kyoto ( es war ziemlich schön, relativ viel mit den Zug zu fahren, weil man dabei doch was vom Land sieht) und dann nach einer weile warten mit dem Bus zurück nach Tokyo.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen