Die Letzte Woche war wieder viel für die Uni zu tun, aber es ist nicht mehr ganz so schlimm wie davor.
Nach dem Seminar am Dienstag waren wir in einem kleinen Izakaya wo wir auf Tatami (Reisstrohmatten mit denen der Boden eines Raumes ausgelegt ist) gesessen haben. Das ist zwar nett, geht aber wenn mans nicht gewohnt ist, wie ich, ziemlich in die Knie. Es war das erste mal seit ich in Japan bin, dass ich Sushi gegessen habe und das Sashimi war wirklich unglaublich lecker.
Gestern waren wir (Martina, Caro und japanische Freunde der Beiden) nach einem kurzen Abstecher nach Ikebukuro im Tokyo Nationalmuseum, wo für Auslandsstudenten der Eintritt frei war. Dort haben wir uns erst eine Ausstellung archäoloischer Fundobjekte aus der frühen Geschichte Japans und danach eine Ausstellung besonderer Kunstschätze Japans angeschaut. Da waren wirklich sehr schöne Sachen dabei und es war toll die Dinge, von denen man bisher nur gelesen hat, auch einmal direkt zu sehen.
Anschließend waren wir auf einem wunderschönen Feuerwerk (in Japan sind Feuerwerke i.d.R im Sommer, das gestern war also eine glückliche Ausnahme). Wir saßen zwar etwas ungemütlich an einem Hang, hatten aber leckeres Sushi zu Essen und der Heimweg ging trotz der gigantischen Menschenmassen gut vonstatten.
Später am Abend waren wir dann noch in einem Club. Das war dann aber echt hart. Der Club war eh schon klein und ziemlich voll aber um 1 haben sie dann zwei von drei Floors einfach mal dicht gemacht und dann mussten sich alle in den einen quetschen. Leider fahren die ersten Bahnen erst so ab fünf Uhr (ja, ernsthaft, zwischen 1 und 5 geht in Tokyo nix!), also hätte es auch keinen Sinn gehabt, früher zu gehn.
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